Prozessionswege / The S21 Green Mile

Impressionen rund um die Reste des Stuttgarter Kopfbahnhofes

Prozessionsweg „Nord“
(mehr Bilder im Archiv: zum Zug / vom Zug)

Prozessionsweg „Mitte“ (nur noch bis Mai 2022 möglich)
(mehr Bilder im Archiv: zum Zug / vom Zug)

Prozessionsweg „Süd“
(mit 300m Hamsterkäfig ohne Notausgänge)
(mehr Bilder im Archiv: zum Zug / vom Zug)

Prozessionsweg „Taxi“
(mehr Bilder im Archiv: vom Zug zum Taxi)


Eine Prozession (von lateinisch procedere „vorrücken, voranschreiten“; in der Bedeutung „Bittprozession“ auch lateinisch Rogatio, von rogare „beten, bitten“) ist ein religiöses Ritual, bei dem eine Menschengruppe einen nach bestimmten Regeln geordneten feierlichen Umzug oder Umgang, meist zu Fuß, vollzieht.


„The green Mile“ wird der Todestraktes im Staatsgefängnis Cold Mountain, Louisiana, wegen der Farbe seines Linoleumbodens genannt (die grüne Meile). Zum Tode verurteilte Häftlinge warten darauf, ihren letzten Gang auf diesem Weg anzutreten.

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

11 Jahre Schwarze Donnerstag

Wie alle Jahre wieder jährt sich der Schwarze Donnerstag in Stuttgart nun zum elften Male. Von Jahr zu Jahr wird es wichtiger diesen Tag nie zu vergessen sondern im Gegenteil ihn immer intensiver zu erinnern solange er nahezu Konsequenzlos für die Verantwortlichen sowie für die aktuelle Polizeiarbeit bleibt. Aus diesem Grund möchte ich zur Einstimmung auf diese Tage einen Film von Vaclav Reischl zeigen.

Das Wunder von Stuttgart from Vaclav Reischl on Vimeo.

Oben Bleiben! Wir vergessen nicht!
Kommt daher alle zur Demo am 30.09.2021

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Die Geschichte des Stuttgarter Hauptbahnhofes von 1846 bis 2010

„DIE KUNST, NICHT DERMASSEN REGIERT ZU WERDEN“ hies eine Ausstellung mit Worskhops welche vom 28. November 2010 bis 09. Januar 2011 im Württembergischen Kunstverein statt fand. Die Ausstellung verstand sich als Archiv, Dokumentation und als künstlerische Gesamtinstallation, die den Spuren des Widerstands gegen das Verkehrs- und Immobilienprojekt „Stuttgart 21“ folgt. Dafür wurde in der Ausstellung unter anderem auch ein Archiv erstellt welches sich aus Texten, Materialien, Ausstellungstücken sowie auch digitalen Datensammungen zusammen setzte. (Das Gesamtkonzept im Detail erklärt: PDF / Originalquelle: LINK)

Ein bemerkenswerter Teil dieses Archives war auch eine Timeline welche sich von 1846 bis ins Jahr 2010 erstreckte.  Diese war auch ein Bestandteil der Kunstaktion „Unser Pavillon“ welche direkt im Mittleren Schlossgarten bis zur letzten freien Minute stand bis dieser dann nicht mehr öffentlich und  im Jahr 2012 für das Immobilienprojekt Stuttgart 21 zerstört wurde.

Zitat „Die Timeline ist eine tabellarische Auflistung, die den Versuch unternimmt, sämtliche Planungsschritte, Kommunikationsformen und Handlungsabläufe in eine chronologische Ordnung zu stellen. Hier zeichnet sich ein deutlich anderes Bild des Widerstands ab, als das der kurzweiligen Reaktion auf symbolische Akte. Er war ebenso kontinuierlich  präsent, wie die Planungsgeschichte zu „Stuttgart 21“ lang ist.“

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Yvonne P. Doderer darf ich diese nun nach rund 10 Jahren auch hier online stellen.

1846
Inbetriebnahme erster HBF Stuttgart (Centralbahnhof), Schloßstraße (heutige Bolzstraße)

1914
Grundsteinlegung für neuen HBF Stuttgart, Architekten Paul Bonatz und Friedrich Scholer Die Geschichte des Stuttgarter Hauptbahnhofes von 1846 bis 2010 weiterlesen

Video zum aktuellen Bundestagswahlkampf mit Schwerpunkt CDU

Hier sich die 145 Quellen, die im Video angegeben werden. Sie sind sortiert und nach Kapitel eingeteilt also solltet ihr direkt das finden, was ihr sucht. LINK


Das war jetzt zu viel negative Realität?
Hier beleuchtet der Kanal „DIE DA OBEN!“ von „FUNK“  ( Online-Content-Netzwerk von ARD / ZDF)
die Parteiprogramme mit dem wichtigsten Schwerpunkt der nächsten Jahrzehnte – der „Klimapolitik“

…daß diese Furcht zu irren …

Position des Schadens bezogen zum früheren Georg Wilhelm Friedrich Hegel Zitat.

Natürlich komme ich nicht umhin heute auch vom Schaden am Bonatzbau in Stuttgart zu schreiben. In der Nacht vom 16. August auf den 17 August 2021 brachen Steine aus der Frontfassade der Reste des Stuttgarter Kopfbahnhofes herraus und fielen auf den zum Glück Nachts unbelebten Taxistand davor. Im Lauf des Tages fielen dann noch weitere Steine und das Fenster nach Innen. Der Grund für diesen Schaden ist noch unklar aber zu 100% hat er mit der Stuttgart 21 Baustelle zu tun. In anderen Bereichen des ehemaligen IC-Hotels sind ja bereits nur noch die Grundmauern vorhanden allerdings wurden hier die Fassenadenteile ausreichend mit Trägern gesichert. Genauso sieht es ja nun auch schon im Bereich der ehemaligen Haupthalle aus (siehe Webcam).

Der Schaden bei Tag betrachtet im Detail

Weiteres umfangreiches Bild-Material / Details im Archiv (Link)

(unvollständige!) Linkliste zu Murks rund um die S21 Baustelle
Dachschaden: Dachschaden der DB bleibt Brisant
Unverantwortliches Gedränge: Gedraenge am Bauzaun
Stein trifft Passantin / Werbeschild instabil: Qualität schafft Vertrauen
Gleisvorfeld vermurkst: Alles zur Weiche 227
Siehe auch: Stuttgart 21 – Die Chronologie der Pannen

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Fotografie, Berichte, Dokumentationen