Vor‐Ort‐Impfung ohne Termin

Um die Impfbereitschaft hochzuhalten, baut die Stadt Stuttgart die  Angebote im Sommer vor Ort aus.
!Eine Anmeldung ist nicht nötig!

Hier eine Auflistung der Termine und Impfstoffe.
Da bleiben keine Wünsche mehr offen.
(Ort +Details siehe LINK)

Ort Erstimpftermin Zweitimpftermin Impfstoff
Bad Cannstatt 15.07.2021 06.08.2021 BioNTech
Wangen 16.07.2021 09.08.2021 BioNTech
Zuffenhausen 19.07.2021 23.08.2021 BioNTech
Sillenbuch 19.07.2021 09.08.2021 BioNTech
Weilimdorf 20.07.2021 17.08.2021 BioNTech
Zuffenhausen 20.07.2021 24.08.2021 BioNTech
Vaihingen 20.07.2021 10.08.2021 BioNTech
Vaihingen 20.07.2021 10.08.2021 BioNTech
Vaihingen 21.07.2021 11.08.2021 BioNTech
Stuttgart-Mitte 22.07.2021 noch nicht festgelegt BioNTech /
Johnson&Johnson
Stuttgart-Mitte 23.07.2021 noch nicht festgelegt BioNTech /
Johnson&Johnson
Stuttgart-Mitte 24.07.2021 noch nicht festgelegt BioNTech /
Johnson&Johnson
Stuttgart-Mitte 25.07.2021 noch nicht festgelegt BioNTech /
Johnson&Johnson
Stuttgart-Nord 27.07.2021 16.08.2021 BioNTech
Weilimdorf 27.07.2021 24.08.2021 BioNTech
Bad-Cannstatt 28.07.2021 nicht nötig Johnson&Johnson
Zuffenhausen 28.07.2021 nicht nötig Johnson&Johnson
Stuttgart-Ost 29.07.2021 nicht nötig Johnson&Johnson
Freiberg 02.08.2021 23.08.2021 BioNTech
Ostheim 03.08.2021 nicht nötig Johnson&Johnson
Bad Cannstatt 04.08.2021 25.08.2021 BioNTech
Fasanenhof 10.08.2021 31.08.2021 BioNTech /
Johnson&Johnson

(Ort +Details siehe LINK)

Unabhängig von diesen vor Ort Möglichkeiten bietet Das Impfzentrum Robert-Bosch-Krankenhaus täglich Termin freie Impfungen an.
Impfwillige können sich von Montag -Sonntag von 7 – 20.30 Uhr ohne Termin impfen lassen. Auf Wunsch können Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren in Begleitung eines Erziehungsberechtigten geimpft werden. Details siehe LINK

RBK – Impfung Terminfrei möglich.

Info des RBK Stand 09.07.2021

Ab Montag (12. Juli 2021) bietet das Zentrale Impfzentrum am Robert-Bosch-Krankenhaus Impfen ohne Termin an. Impfwillige können sich Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr direkt und damit wesentlich unkomplizierter impfen lassen. Auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können auf Wunsch auch geimpft werden. (Info speziell zu diesem Thema vom RKI)

Tagesaktuelle Infos finden sich auf der Website des Robert-Bosch Krankenhauses (Link) (Da sich diese Dinge nahezu wöchentlich ändern bisste dort den jeweils aktuellen Stand prüfen)

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Sturmschäden am Käferzoo – ein Kommentar.

Kommentar von Jochen Schwarz

Vorweg: Man sollte sich nie bei Sturm, oder direkt danach, unter großen Bäumen aufhalten. Die Befolgung dieser Regel schont nicht nur die eigene Gesundheit, sondern könnte allgemein auch dazu führen, lieber mal etwas abbrechen zu lassen, als ständig mit Schnittmaßnahmen Bäume nachhaltig zu verletzen (Verkehrssicherungspflicht). „Baum schlägt mit Ästen nach Fußgänger“ oder „Baum springt vor Auto“ liest man eher selten, „Allee muss weichen“ dagegen viel zu häufig. Bäume in der Stadt sind eine Wohltat, sie bieten Erholung in jeder Weise. Sie sind ein Luxus, dessen Gebrauch aber auch hin und wieder gefährlich werden kann.

Aus der Sicht der betroffenen Bäume ist natürlich alles nochmal gut gegangen – sie wurden nicht entwurzelt. Sie werden weiter Früchte erzeugen. Und sie werden weiter Lebensraum und Nahrung für alle möglichen Arten bieten. Der Zustand entspricht vor allem nicht unserer Vorstellung von Ästhetik, unserem Sicherheitsbedürfnis, und ganz besonders unserer Erinnerung an eine gesunde Parkanlage.

Dass die Bäume sich eigentlich ganz gut der Folgeschäden menschlicher Schnittmaßnahmen = Verletzungen erwehren können, zeigen diese Bilder

Die Bilder zeigen exemplarisch, wie einerseits die Höhle immer größer wird durch Fäulniss von innen nach außen, gleichzeitig bildet der Baum immer neue Holzschichten drumrum.
Die Höhlen sind ja schon lange dort, und vergrößern sich permanent, aber der Baum gleicht das aus, solange er lebt.
Das ist ein Prozess über viele Jahre und Jahrzehnte, der sich im Inneren von Ästen und Stämmen vollzieht. Manche Baumarten können das besser abkapseln (horizontal und vertikal), andere schlechter.

Man könnte eine jährliche Ausfaulungsrate ablesen, und ins Verhältnis setzen zum jährlichen Zuwachs. Dabei gleicht der Baum auch unterschiedlich Zug- und Druckbelastungen aus, weshalb das ganze eher nicht einer Kreisform entspricht. Für die Stabilität ist das also zunächst kein Problem, ein Rohr ist ja auch stabil.

Verschiebt sich das Verhältnis zu Lasten des Zuwachses, wird es problematisch. Ebenso, wenn der Baum unnatürlich in die Länge wächst, und /oder plötzlich freigestellt wird. Dann werden die Hebelkräfte zu stark. Es kommt zu Abbrüchen an den Schwachstellen oder zur Entwurzelung.

S21 hat in jedem Fall den gewachsenen Zusammenhalt des Bestandes durch Rodung zerstört. An diese radikale Veränderung des Standortes können sich die Bäume nicht in gleich kurzer Zeit anpassen. Es kann auch davon ausgegangen werden, dass die Eingriffe in die Wasserversorung zu verminderten Zuwachsraten geführt haben. Da wird die Bahn natürlich auf die letzten Trockenjahre verweisen. Gleichwohl wären deren Auswirkungen in einem geschlossenen Bestand weniger gravierend gewesen.

Eine Untersuchung der Jahresringe von gleich dickem Astmaterial bzw Anschnitten ohne Ausfaulung könnte einen Vergleich der Zuwachsraten über die vergangenen Jahre nach der Parkrodung und nach Einsetzen der Grundwassermanipulation ermöglichen. Aber das wird genauso niemanden interessieren, wie eine Untersuchung der Jahresringe der gefällten Baumriesen. Aus denen hat man auch lieber zweifelhafte Kunstwerke gebastelt, unter freundlicher Begleitung eines Motorsägenherstellers.

( Gastbeitrag von Jochen Schwarz auf schaeferweltweit.de )

Siehe auch Impressionen der Unwetterschäden allg. in den Parks

Impressionen der Unwetterschäden in den Stuttgarter Parks

Eine Woche nach dem großen Sturm – Impressionen aus dem Leibfriedschen Garten, dem Rosensteinpark, dem Unteren Schlossgarten, dem Mittleren Schlossgarten, dem Oberen Schlossgarten und dem Akademiegarten.


Mehr Bilder im Archiv (link)

Weitere Schäden wurden von Gabi Rohde dokumentiert:
https://reporterderstrasse.de/fotogalerie/index.php?/category/328
dabei ist auch einer der für Stuttgart 21 weggestellten Bäume an der Lusthausruine https://reporterderstrasse.de/fotogalerie/upload/2021/07/04/20210704133839-f7a19d9f.jpg

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Brückentage am Neckar

Dieses Wochenende bekommt der an die S21 Neckarbrücke angehängte Fußgängersteg seine noch fehende Verlängerung über die B10/B14 (Diese ersetzt quasi den Elefantensteg) Bei der Eröffnung dieses Anhängsels am 20. April 2021 hatte es nicht gereicht ihn auch schon fertig zu stellen. zu diesem Zweck wurde nun bis Montag Morgen dieser Abschnitt der B10/B14 gesperrt.

Der neue Steg welcher die alte Holzbrücke ersetzen soll sieht nach gerade mal 67 Tagen übrigens bereits so aus:

Dieses kleine Detail möchte ich unbedingt erwähnt haben, für alle die beim Abriss des Holzsteges über den Neckar im Jahr 2016 – nach immerhin ca. 16129 Tagen Existenz – abfällig über dessen Zustand sprachen und auf die Notwenigkeit von nicht erfolgten Reparaturen hinwiesen…

( Alexander Schäfer auf schaeferweltweit.de )

Zwangsarbeiterlager in Zuffenhausen

Rundgang rund um die Schlotwiese mit Inge und Diethard Möller
von der Zukunftswerkstatt Zuffenhausen

Rund 20 Interessierte kamen am 24.06.2021 an der Hirschsprungallee 18 (Link) zusammen um vom Schicksal tausender Zwangsarbeiter (Link) zu erfahren. Dort wo heute Sport und Spiele statt finden befanden sich ab 1942 Baracken (Link) in welchen  zwischen 1500 und 3000 Zwangsarbeiter vieler Nationalitäten für die Firmen Porsche sowie Heinkel-Flugmotorenwerke (ehem. Hirth) untergebracht waren. Selbst nach dem Krieg bis 1967 wurde das Gelände weiter für Vertriebene, Flüchtlinge sowie sog. „Dispaced People“ (Heimatlose) genutzt.

Zwangsarbeiterlager in Zuffenhausen weiterlesen

Kein einLenken auf beiden Seiten „S21 – Das Denkmal“ verlässt Stuttgart

In der heutigen Sitzung des Verwaltungsausschusses der Stadt Stuttgart blieben die Fronten rund um das Kunstwerk von Peter Lenk festgefahren. Weder die Stadt noch der Künstler verlassen Ihre Positionen, der vorgeschlagene neue Standort „Stockholmer Platz“ wird von Peter Lenk weiterhin als unpassend abgelehnt und das „StadtPalais“ im Wilhelmspalais besteht auf den Abbau. Somit wird die Skulptur „Stuttgart 21 – Chronik einer grotesken Entgleisung“ Stuttgart wieder verlassen und vorerst am Bodensee seinen Platz finden. Zeit also sich dieses Werk die kommenden Tage anzuschauen solange es noch in Stuttgart steht.

Pressemitteilung der Stadt Stuttgart (Link)

Hiermit beende ich dann auch meine Aktionen zum Kunstwerk. Mit dem „Lenk des Tages“ wollte ich in der Coronazeit die Tiefe der Skulptur virtuell näher bringen. In wenigen Tagen muß man als Stuttgarter dafür weit fahren. Kein einLenken auf beiden Seiten „S21 – Das Denkmal“ verlässt Stuttgart weiterlesen

Kulturschaffende fordern: Die Lenk-Skulptur „Stuttgart 21 – Chronik einer grotesken Entgleisung“ muss in Stuttgart bleiben!

In einem offnen Brief appelieren Schauspieler Rolf Becker, Regisseur Klaus Gietinger, Schauspieler Christoph Hofrichter, Sänger Bernd Köhler, Regisseur Volker Lösch, Kabarettistin Christine Prayon, die Verleger Jürgen Harrer, Glenn Jäger und Tammo Wetzel, sowie Schauspieler Walter Sittler, Kabarettist Max Uthoff und Sänger Konstantin Wecker das Lenkmal muss in Stuttgart am Standort Stadtpalais oder an einem gleichwertigen Standort in der Landeshauptstadt bleiben! Kulturschaffende fordern: Die Lenk-Skulptur „Stuttgart 21 – Chronik einer grotesken Entgleisung“ muss in Stuttgart bleiben! weiterlesen

Fotografie, Berichte, Dokumentationen